Zinstief 2013

21.03.2013

Sparen heißt Geld verlieren. Auch wenn diese Aussage zunächst unglaublich klingt, so trifft sie auf alle Anleger zu, die ihr Vermögen in:

  • Tages-,
  • Festgeld oder
  • Sparbüchern.

angelegt haben. Da die Zinsen oftmals weit unter der Inflationsrate von etwa zwei Prozent liegen, zahlen Sparer im Anlagejahr 2013 bei einer durchschnittlichen Tagesgeldverzinsung von ca. 0,83 Prozent drauf. Doch welche renditestarken Alternativen gibt es derzeit für die Geldanlage?

Staats- und Hochzinsanleihen als Möglichkeit

Mit einer Rendite von bis zu 5 Prozent lassen sich mit Staatsanleihen die niedrigen Zinsen der konservativen Geldanlagen umgehen. So werden spanische oder bahrainische Staatsanleihen derzeit mit über 4 Prozent Zinsen für eine Laufzeit von 10 Jahren beworben, sind allerdings unter Umständen mit einem höheren Verlustrisiko behaftet. Auch der Zugriff auf das Sparvermögen ist in der Regel für den festgelegten Anlagezeitraum ausgeschlossen.

Noch höhere Zinsen versprechen derzeit sogenannte Hochzinsanleihen, die beispielsweise im Zusammenhang mit der Investition von Sparanlagen in den deutschen Mittelstand verbunden sind. Angesichts der derzeitig wirtschaftlich überaus erfolgreichen Entwicklung erscheint dies in Form von sogenannten Bonds kurz- und mittelfristig durchaus lukrativ. Aber auch hier kann im Gegensatz zur gesetzlichen Einlagensicherung für klassische Tages- und Festgelder das Verlustrisiko nicht ausgeschlossen werden. Deshalb gilt sowohl bei Staats- als auch Hochzinsanleihen stets, das Risiko zur Sicherheit auf mehrere Anlageformen zu streuen.

Dividendenaktien und Fonds als Anlage

Obwohl Aktien eher nicht zu den klassischen Anlageformen zählen, können sie angesichts der weiterhin niedrigen Zinsen durchaus eine Anlagealternative für private Sparer in Form von Dividendenaktien oder Fonds sein, sofern diese entsprechend gut zusammengestellt wurden. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass vor allen Dingen geschlossene Fonds zwar durchaus mit hohen Renditen punkten können, aber oft mit einer langen Kapitalbindung einhergehen. Es sollte in diesen Bereichen somit nur Geld angelegt werden, welches kurzfristig nicht benötigt wird.

Halb Aktie, halb Anleihe - Genussrechte

Bei der Investition in gewinnstarke Unternehmen gilt die Anlage in sogenannte Genussrechte als durchaus interessant. Wer Genussrechte besitzt, erhält Zinsen auf sein investiertes Vermögen, sofern das Unternehmen entsprechende Gewinne einfährt. Kontroll- und Stimmrechte sind mit Genussrechten im Gegensatz zum Aktienbesitz jedoch nicht verbunden. In der Regel können Sie direkt bei den Unternehmen erworben werden.

Mehr:
Voraussetzungen | Kosten | Einlagensicherung | Girokonto | Tagesgeldkonto | Festgeldkonto | P Konto | Guthabenkonto | Sparkonto